Bedruckbare Reflexfolie: Siebdruck, UV und Eco-Solvent
Welche Reflexfolie ist bedruckbar? Eignung für Sieb-, UV-Digital- und Eco-Solvent-Druck nach Grad und SKU mit Regeln zur Farbprüfung.
Welche Reflexfolie kann bedruckt werden?
Siebdruck ist das Standardverfahren für Engineer Grade und die meisten HIP-Folien. UV-Digital- und Eco-Solvent-Druck funktionieren nur auf Aufbauten, deren Oberflächenfolie und Deckbeschichtung dafür ausgelegt sind — dies gilt je SKU und Farbsystem, niemals pauschal für einen Grad.
Eignung nach Verfahren (Demo-Orientierung)
| Verfahren | Typische Eignung | Im TDS prüfen |
|---|---|---|
| Siebdruck | Engineer Grade: ja; HIP: in der Regel | Freigegebene Farbserie und Siebgewebe |
| UV-Digitaldruck | Ausgewählte mikroprismatische SKUs und SKUs mit bedruckbarer Oberfläche | Drucker-Farb-Kombination |
| Eco-Solvent / Solvent | Aufbauten aus bedruckbarem Vinyl | Hinweise zu Deckbeschichtung und Haftung |
| Thermotransfer | Nur Bekleidungs-/Flexfolien | Träger- und Abziehspezifikation |
Warum die Prüfung je SKU wichtig ist
Oberflächenmaterial (Acryl gegenüber PVC), Deckbeschichtung und Farbschicht verändern jeweils die Farbhaftung. Ein Aufbau, der in Weiß hervorragend bedruckbar ist, kann in Rot Haftungsprobleme zeigen. Auch die Haltbarkeit ändert sich nach dem Bedrucken — die bedruckte Fläche altert anders als der unbedruckte Bereich.
Checkliste für Einkäufer vor der Bestellung bedruckbarer Folie
- Geben Sie Drucker und Farbsystem an (Marke/Modell oder Farbchemie).
- Nennen Sie Farben und Flächendeckung (vollflächig oder nur Beschriftung).
- Fordern Sie die freigegebene Farbliste und ein Druckmuster an.
- Bestätigen Sie den Garantieumfang für bedruckte Schilder.
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